
Karl Jenkins Requiem
| Palmsonntag, | 29.03.2026 | Kath. Kirche St. Martin Meckesheim |
| Karfreitag, | 03.04.2026 | Ev. Stadtkirche Sinsheim |
Das Werk ist eine klassische Komposition aus dem Jahre 2005.
Sein Requiem ist eine überaus filigrane und berührende Messe für die Seelen der Toten und zeigt Jenkins‘ Eigenschaft, aus verschiedenen Kulturkreisen zu schöpfen und sie miteinander zu vereinen. Hier ersetzt er einige Elemente des üblichen lateinischen Textes durch japanische 5 Haiku-Gesänge bzw. kombiniert diese.
Haiku-Gedichte haben meistens mit der Natur zu tun, haben eine einzelne Idee und bestehen aus siebzehn Silben, die in 5-7-5 über drei Zeilen aufgeteilt sind. Wie aus den Text hervorgeht, betrachten die Japaner den Kreislauf der Natur (z. B. Niederschlag) als gleichbedeutend mit dem Leben.
Beispiel:
Der Schnee von gestern,
der wie Kirschblüten fiel,
ist wieder Wasser geworden.
Das Requiem weist insgesamt 13 Sätze auf, in der japanischen Kultur eine göttliche Zahl, der besonderer Segen zuteil wird.
Jenkins' Requiem enthält auch die wie schon von Gabriel Fauré und Maurice Duruflé in ihre Requiems eingefügten bzw. hervorgehobenen Sätze Pie Jesu und In Paradisum.
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